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Fachgespräch mit den Hilfs- und Rettungsorganisationen: Respekt und Anerkennung für die Helfer in Not

„Die CDU fühlt sich dazu aufgerufen, ihnen unter die Arme zu greifen“, sagte die Leonberger Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz den Vertretern der Hilfs- und Rettungsorganisationen im Kreis Böblingen ihre Unterstützung zu.

 

24022016 Gespraech mit den Hilfsorganisationen in Sindelfingen HP

Sabine Kurtz hatte gemeinsam mit ihrem Kollegen Paul Nemeth zu einem Fachgespräch am 24. Februar 2016 ins neue DRK-Zentrum nach Sindelfingen geladen. Sie konnten dazu den Landtagspräsidenten Wilfried Klenk für einen Impulsvortrag und die anschließende Diskussion gewinnen. Viele Vertreterinnen und Vertreter verschiedenster Organisationen wie bspw. dem DRK und der Freiwilligen Feuerwehr kamen der Einladung nach und beteiligten sich rege an der Diskussion.

Sabine Kurtz bedankte sich in ihrem Eingangsstatement beim DRK-Kreisverband Böblingen dafür, dass das Fachgespräch in dem im letzten Jahr eingeweihten DRK-Zentrum auf dem Flugfeld stattfinden durfte. Sie betonte, dass Paul Nemeth und sie seit Jahren in gutem Kontakt mit den Hilfsorganisationen im Landkreis, insbesondere mit dem DRK, stünden. Beispielsweise hatte Sabine Kurtz bereits im vorletzten Jahr eine Schicht im Rettungsdienst absolviert und dabei wichtige Eindrücke aus erster Hand gewinnen können. „Wir wissen, was wir an ihnen haben“, fuhr die Landtagskandidatin aus dem Wahlkreis 6 fort. Gerade auch in der aktuellen Flüchtlingskrise würden die vielen ehrenamtlichen Helfer des DRK, der Feuerwehr und anderen Organisationen einen immens wichtigen Beitrag leisten, auf den der Staat angewiesen sei. „Ohne die vielen ehrenamtlich tätigen Menschen wäre auch der Katastrophenschutz in unserem Land überhaupt nicht zu bewerkstelligen“, so die Abgeordnete weiter. Deshalb sei es die Aufgabe des Landes, den Hilfs- und Rettungsorganisationen noch mehr Unterstützung zukommen zu lassen. So müsse der Staat für mehr Schutz der Helfer im Einsatz sorgen, da sich diese zunehmend aggressiven bis gewaltbereiten Personengruppen gegenüber sähen. Die CDU werde sich daher weiter dafür einsetzen, Angriffe auf Beamte sowie Vertreter von Hilfs- und Rettungskräften härter zu bestrafen.

Der Präsident des DRK-Kreisverbands Michael Steindorfner bedankte sich in seinem Grußwort für das Interesse der Politik an der Arbeit und den Herausforderungen der Hilfs- und Rettungsorganisationen. Er bestätigte, dass das Interesse nicht dem Wahlkampf geschuldet sei. „Politik und Rettungsdienste müssen zusammenarbeiten“, bekräftigte Michael Steindorfner. Er appellierte an die Vertreter der Politik, sich für kostendeckende Entgelte im Rettungswesen einzusetzen. Diesen Faden nahm Landtagspräsident Wilfried Klenk von der CDU sehr gerne in seinem Impulsvortrag auf. Die Wertschätzung für die Rettungsdienste müsse sich auch in der Bezahlung im Rettungswesen niederschlagen. Und auch die ehrenamtlichen Helfer müssten von Politik und Gesellschaft mehr Anerkennung erhalten. Er wisse von was er redet, da er selbst 38 Jahre ehrenamtlich und hauptamtlich beim DRK und der Feuerwehr tätig gewesen sei. Wilfried Klenk regte an, über ein verpflichtendes Jahr für junge Menschen in Deutschland nachzudenken, welches die Aussetzung der Wehrpflicht kompensieren könnte. Auch forderte er, bereits in der Schule Kinder zur ersten Hilfe zu befähigen.

In der anschließenden Diskussion wurde kritisiert, dass die Wartezeiten im Rettungsdienst teilweise extrem lang seien. Dies liege auch daran, dass oftmals Rettungswagen für Krankentransporte „zweckentfremdet“ würden. Einige Feuerwehrvertreter aus Leonberg wiesen auf die fehlende Unterstützung durch das Land und den Bund bei der Bereitstellung von Spezialfahrzeugen für mögliche Einsätze im Engelbergtunnel hin. Sabine Kurtz konnte bestätigen, dass die Stadt Leonberg als Träger der Feuerwehr an dieser Stelle mit Sonderlasten alleine gelassen werde. Des Weiteren wurde die fehlende finanzielle Unterstützung für die Helfer-vor-Ort kritisiert. Diese leisteten einen wichtigen Beitrag für die Erstversorgung von Verletzten, könnten dafür aber nicht vergütet werden. Abschließend dankte der Böblinger Landtagsabgeordnete Paul Nemeth den Gästen für ihre Beiträge sowie dem Landtagspräsidenten für seinen Besuch. Er wünschte sich für die Zukunft weiterhin einen guten Dialog zwischen den Hilfs- und Rettungsorganisationen und der Politik.

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