CDU Kreisverband Böblingen

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„Hier gilt unser Recht und sonst gar nichts!“ -Erika Steinbach MdB beim politischen Aschermittwoch in Gäufelden Rückenwind für Landtagskandidatin Sabine Kurtz MdL

Rund 150 Gäste waren zum 38. Politischen Aschermittwoch nach Tailfingen gekommen, den der CDU Gemeindeverband Gäufelden und der CDU Kreisverband Böblingen gemeinsam ausrichteten.

Politischer Aschermittwoch2016 0015s

vlnr.: Chritoph Schäfer, Clemens Binninger, Sabine Kurtz, Erika Steinbach, Dr. Dr. Matthias Kauffmann

Ein Grund so zahlreich zu dieser Veranstaltung zu kommen, mag sicher auch das traditionelle Rindergulasch sein. Hauptgrund wird aber wohl weiterhin das meist ebenso herzhafte Servieren der politischen Wetterlage sein, das die Gäste so zahlreich strömen lässt.

Erste Rednerin an diesem Abend war die Landtagskandidatin Sabine Kurtz MdL. Die Bildungsexpertin nahm sich die Schul- und Bildungspolitik der grün-roten Landesregierung zur Brust. Deren Konzeption nehme Wünsche von Eltern, die sich um das Wohl ihrer Kinder sorgen, nicht auf. Vielmehr sorgten Vorgaben dafür, dass Eltern nicht mehr entscheiden können, was gut für ihr Kind ist und was nicht. „Wir sind froh und dankbar, wenn sich Eltern um ihre Kinder kümmern“, so Kurtz. Applaus und Zustimmung der Gäste zeigten, dass Kurtz die Sorgen genau angesprochen hatte.

Sabine Kurtz kritisierte das ideologiegeladene Vorhaben der Landesregierung, bis 2023 70% der Grundschulen zu Ganztagesschulen zu machen, ebenso wie die Abschaffung der Grundschulempfehlung.

Dass immer neue humanitäre Katastrophen und massenhafte Menschenrechtsverletzung zu immer größeren Herausforderungen führen, stellte die Hauptrednerin an diesem Abend Erika Steinbach MdB fest. Die Frankfurter Bundestagsabgeordnete und frühere Präsidentin des Bundes der Vertriebenen war dem Wunsch ihres Böblinger Fraktionskollegen Clemens Binninger MdB gefolgt, einmal beim politischen Aschermittwoch in Gäufelden zu sprechen. Ein Ende der humanitären Katastrophen sei leider nicht abzusehen, aktuell seien über 60 Millionen Menschen auf der Flucht, so die erfahrene Bundestagsabgeordnete. Selbst wenn wir es wollten, dieses Elend könne Deutschland nicht alleine beheben. Die Menschenrechtsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sprach sich dafür aus, den Flüchtlingen so heimatnah wie möglich zu helfen. Daran führe kein Weg vorbei, so Steinbach. Aus diesem Grund bezeichnete sie auch die Forderung der EU an die Türkei, die Grenze zur EU zu schließen und gleichzeitig Flüchtlinge ins Land zu lassen als „nicht anständig“. Steinbach sagte, sie könne verstehen, dass ein Land das nicht möchte. Die Zuwanderung sei so schnell wie möglich zu begrenzen. Man ist jetzt, nach der Ansicht von Erika Steinbach, an der Grenze der Zuwanderung angekommen. Wenn man dies nun nicht in den Griff bekomme, so entwickle sich Sprengstoff für die Gesellschaft. Für die in Deutschland angekommenen Flüchtlinge sei insbesondere Sprachförderung ein zentraler Schlüssel zur Integration, plädiert Erika Steinbach. Ebenso sei aber auch zu vermitteln, was Deutschland und die Kultur ausmache. Wer als Gast in ein Land komme, müsse sich auch nach den Regeln des Gastlandes richten. „Hier gilt unser Recht und sonst gar nichts!“ so Steinbach.

Erika Steinbach wünschte  Sabine Kurtz viel Erfolg im bevorstehenden Landtagswahlkampf. Obgleich Steinbach überzeugt ist, dass dies der politischen Großwetterlage kein Spaziergang werde, so habe man in Sabine Kurtz eine kompetente Abgeordnete, auf die Verlass sei.

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